Die Pubertät: Übergangszeit zwischen Kindheit und Erwachsenenalter

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Die Pubertät (lat. pubertas: Geschlechtsreife) ist jene mitunter schwierige Zeit, in der nicht nur vermehrt Hormone ausgeschüttet werden, sondern auch eine Zeit, in der Stimmungsschwankungen und Launenhaftigkeit einsetzen.

Die Veränderungen bei Pubertierenden sind jedoch nicht nur körperlicher Natur: auch das Gehirn gleicht einer Baustelle. Die neuronalen Abläufe sind bis heute nicht restlos geklärt. Die Wissenschaft hat jedoch herausgefunden, dass es in der Pubertät zu einer Reifung der grauen Substanz in der Großhirnrinde (die von Nervenzellen und Synapsen gebildet wird) kommt. Zugleich kommt es zu einer Zunahme der sogenannten weißen Substanz. Darüber hinaus scheinen Pubertierende noch eine relativ kleine Anzahl von Dopaminrezeptoren zu besitzen. Dopamin, auch als Belohnungsbotenstoff bekannt, hat aber ebenso eine wichtige Funktion bei der Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit.

Pubertät ist (anscheinend) auch, wenn Eltern anfangen schwierig zu sein (© Michael Jung). Nicht zuletzt die zdf-Serie "Das Pubertier" rückt die Pubertät wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Dazu gibt Autor Jan Weiler Eltern in dieser (mitunter recht turbulenten) Zeit wertvolle Überlebenstipps. Wie schwierig es aber sein kann, ruhig und gelassen zu bleiben, wenn das Kind unkontrollierte Stimmungsschwankungen an den Tag legt, wissen Betroffene.

Ein noch nicht restlos geklärtes Phänomen ist auch, dass die Pubertät heute viel früher einsetzt als noch vor 150 Jahren. Einer der Gründe könnte das zunehmende Übergewicht bei Jugendlichen sein. Ein weiterer Erklärungsversuch ist der Einfluss von Kunststoffpartikeln in der Umwelt.

 

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