Die Nacht in der bildenden Kunst

Mondnacht - Ernst Ludwig Kirchner
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"Die Nacht ist für die Kunst Furcht und Faszination zugleich. Dem Kontrollverlust im Dunklen steht die Möglichkeit der Entdeckung des Neuen, Überraschenden oder lange Verdrängten entgegen. Seit Jahren versuchen zahlreiche Kulturgeschichten, die Ästhetik der Nacht festzuhalten. Nun begibt man sich im Belvedere traumwandlerisch ins „Zwielicht“ der Nacht und sucht nach Abgründigem gerade auch in eigenen Sammlungsbeständen.

„Alle Nerven ecitiert von dem gewürzten Wein - Anwandlung von Todes-Ahndungen - Doppelt-Gänger“, notiert der Musiker und Schriftsteller E. T. A. Hoffmann am 6. Jänner 1804 in sein Tagebuch. Er wird einer jener Künstler sein, die sich im Laufe des 19. Jahrhunderts in die Grenzerfahrungen der Nacht begeben. Und wenn sein Kollege Novalis die blaue Blume sucht, dann tut er das auch nachts - nicht selten angetrieben von opiumhaltigen Weingetränken wie Laudanum. (Quelle: news.orf.at)
 

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