Die Geographie Ägyptens

Karte Ägyptens (Wikimedia Commons)

Die Arabische Republik Ägypten befindet sich im äußersten Nordosten Afrikas. Die Sinai-Halbinsel, die ebenfalls zu Ägypten gehört, wird aus geographischer Sicht bereits Asien zugerechnet.
 

Ägypten wird im Norden vom Mittelmeer und im Osten vom Roten Meer begrenzt. Die Landgrenzen werden im Nordosten mit dem palästinensischen Gaza-Streifen und Israel, im Westen durch Libyen sowie im Süden mit Sudan geteilt. Die Grenzziehung mit dem Sudan ist im Hala'ib-Dreieck im äußersten Südosten Ägyptens (siehe Karte) umstritten.


Ägypten gehört zu den Maschrek-Staaten (arabisch: wo die Sonne aufgeht; der Osten, als Gegenstück für Maghreb, arabisch: dort wo die Sonne untergeht; der Westen).

Das lebenswichtige Element für Ägypten ist ohne Zweifel die Stromoase des Nil, mit 6.671 km der längste Fluss weltweit. Sein Quellfluss Kagera entspringt im Gebirge von Burundi und durchfließt Ägypten in der gesamten Süd-Nord-Länge. Das Nildelta am Mittelmeer ist etwa 24.000 qkm groß. Zwar bedeckt die Niloase nur etwa drei bis fünf Prozent (je nach Definition) der Landesfläche, trotzdem lebt fast die gesamte Bevölkerung Ägyptens in den Uferregionen des Nils (die einzigen Ausnahmen bilden einige Oasen und Häfen an den Küsten zum Mittelmeer und Roten Meer).

Ägypten wird üblicherweise in sieben naturräumliche Einheiten gegliedert. (Quelle: www.transafrika.org)

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