Die Geminiden 2011 - Meteore zum Beobachten

Sternbild der Zwillinge (Wikimedia Commons)
Bildquelle: Wikimedia Commons / Sundace Raphael; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zwillinge.svg

"Unter den jährlichen Meteorschauern nehmen die Geminiden, deren Radiant im Sternbild Zwillinge nahe bei den hellen Sternen Castor und Pollux liegt, in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahmestellung ein. Der Anstieg zum Maximum erfolgt recht langsam über mehrere Tage hinweg, der Abfall dann aber ziemlich rasch. Da der Radiant Mitte Dezember der Sonne am Himmel gegenübersteht, ist er während der gesamten Nacht über dem Horizont zu finden.

Die Höchststellung wird kurz nach Mitternacht erreicht. Deshalb lassen sich die Geminiden im Gegensatz zu anderen Meteoren sehr gut in den Abendstunden beobachten. Die Geminiden sind besonders eindrucksvoll, weil Sie viele helle, typischerweise gelb-weiss leuchtende Meteore hervorbringen. Die hellsten Meteore erscheinen erst nach dem Maximum, während davor die schwächeren Objekte dominieren. Innerhalb der Staubwolke ist demnach eine Sortierung der Partikelgrößen erfolgt (was auch bei anderen Meteorströmen beobachtet wird).Asteroidengürtel - Wikimedia Commons / NASA; public domain

Als Verursacher der Geminiden gilt ein als Asteroid klassifizierter Himmelskörper namens Phaeton. Seine Bahn um die Sonne ähnelt stark der eines Kometen, einmal abgesehen von der kurzen Umlaufszeit von lediglich 1,4 Jahren. Es wurde verschiedentlich vermutet, dass Phaeton ein "erloschener" Komet ist, der seine flüchtigen Bestandteile (Gas und Staub) bereits vollständig verloren hat.... (Quelle: www.leoniden.net)

"... Der Strom tritt vom 7. bis 17. Dezember auf. Zum Maximum am 14. Dezember fallen aus dem Sternbild Zwillinge recht beständig über 100 Sternschnuppen pro Stunde. Die Geminiden sind besonders eindrucksvoll, weil sie viele helle, typischerweise gelblich-weiss leuchtende Meteore hervorbringen. ... (Quelle: astrocorne.de)

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