Die Brigant/innen Süditaliens

Michelina di Cesare (Brigantessa)
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"In Italien, vor allem in Süditalien, u.a. in Kampanien, Kalabrien, den Abruzzen und in der Basilikata, dem unwegsamen Berggelände Lukaniens, war das brigantaggio, das Brigantenwesen, zunächst lediglich ein Unwesen von Ban­diten, die vor allem durchreisende Kutschen überfielen. Später, hauptsächlich ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wuchs es sich zu einer politischen Bewegung aus. Von ihren Gegnern wurden demnach auch Kämpfer, Par­ti­sa­nen und Auf­stän­dische als Briganten bezeichnet, im abwertenden Sinn von "Banditen".

Neben der allgemeinen Bezeichnung "Briganten" für gewöhnliche Banditen, bezeichnete man während den Napoleonischen Kriegen als Briganten auch die Soldaten des Königreichs beider Sizilien, die zusammen mit den Kämpfern aus dem Volke, die sich aus der verelendeten Landbevölkerung rekru­tierten, den Franzosen Widerstand leisteten. ..." (Quelle: mein-italien.info)
 

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