Das Waffenrad

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"Als Waffenrad wird in Österreich ein altes, schweres und meist schwarzes Fahrrad bezeichnet. Es ist nicht mit einem Militärfahrrad zu verwechseln.

Diese Bezeichnung entstand, weil der Hersteller Oesterreichische Waffen-fabriks-Gesellschaft ab Ende des 19. Jahrhunderts Fahrräder für den zivilen Bereich produzierte und dafür Erfahrungen aus der Waffenproduktion nutzte. Ab 1895 wurde für diese Fahrräder der Name „Waffenrad“ verwendet, der ab 13. August 1896 bzw. 3. September 1896 als Markenname registriert ist.[1] Ab 1934 bis zum Verkauf der Zweiradfertigung von Steyr-Daimler-Puch AG an Piaggio im Jahre 1987 wurde das Waffenrad in Graz-Thondorf gefertigt, danach noch einige Zeit von Piaggio in Italien. Das einfache und robuste Fahrrad hat heute Sammlerwert und wird immer noch gerne verwendet. ..." (Quelle: Wikipedia)

Bin gerade kürzlich mit einem dieser Dinger gefahren - die Bremsen sind gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Minuten hat man es im Griff und weiß, dass man damit auch Bordsteinkanten bewältigen kann, ohne dass die Felge eine Schramme abbekommt. Um ehrlich zu sein, ein Trekking-Bike von KTM aus neuester Produktion ist mir lieber, aber das hat wohl mit den Gängen zu tun. Vielleicht schafft es mal eine Firma die Kombination beider Qualitäten zu erreichen. Interessant hingegen erscheint mir der Rücktritt - also die Fähigkeit eines Rades, mit einem Tritt nach hinten einfach das Hinterrad blockieren zu können - den sollte man einfach hinzuschalten können bei neuen Fahrrädern, vor allem dann, wenn einem beim Bergabfahren die Finger verkrampfen vor lauter schlechten Hinterradbremsen (war nur so eine Idee).
 

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