Das Fahrrad - Mobilität in der Zukunft

Snowboarder mit Fahrrad in der Museumsstraße
Bildquelle: bilder.tibs.at; Dieter Draxl; CC BY-NC-SA 3.0 AT

Fahrradfahrer haben es in Österreich nicht grundsätzlich leicht. Trotz aller Straßenausbauten und überregionalen Fahrradstrecken ist das Radfahren in Städten noch immer in den Kinderschuhen. Steigungen machen es für viele schwierig, regelmäßig auf das Rad als Transportmittel zurückzugreifen. Dazu kommt die beinahe religiöse Verehrung des Autos und begrenzte Ausbaumöglichkeiten in bereits vorhandenen Strukturen.

Am Beispiel Innsbruck wird immer wieder sichtbar wie schwierig es ist neue Fahrradstrecken anzulegen. Mir ist noch immer schleierhaft, weshalb bei der Errichtung des neuen Innsbrucker Bahnhofes nicht an eine einzige Zufahrtsstrecke gedacht wurde und das Ansteuern dieses Verkehrzentrums mit dem Fahrrad jedesmal lebensgefährlich ist. Ähnliches gilt für die schmalen Radstreifen entlang der Buslinien quer durch die Stadt. Die Ringstraße Innsbrucks, der Südring, besitzt auf keinem Abschnitt einen ausgewiesenen Radweg. Der Gehsteig muss also illegalerweise benützt werden, wenn man sich nicht in ständige Lebensgefahr begeben will.

Andererseits verhalten sich einige "Radler" manchmal wie Selbstmordkandidaten, vor allem dann, wenn sie besser ausgebaute Radstrecken als Rennstrecken missbrauchen und weder Vorsicht noch Rücksicht walten lassen in ihren "Trainingsräuschen", selbst am frühen Morgen. Bis zu einem Stadtpreis "Fahrradfreundlichste Stadt" ist es noch weit.

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