C3c in der Schule - Computer Competence Certificate

Bausteinprinzip des C3c
Bildquelle: schule.c3c.at

"Im Hinblick auf das neue (Stand: Juni 2011) Referenzmodell für den Informatikunterricht des bm:ukk nimmt das C3c-Programm einerseits die darin formulierten Bildungsstandards in seinen Kompetenzrahmen auf, ist aber durch sein erweiterbares Baustein-Prinzip für künftige Entwicklungen oder individuelle Anforderungen offen.

Zudem sind die C3c-Initiator/innen der Gesellschaft für Innovation und Bildung (GesIB) davon überzeugt, dass bei der Beurteilung von menschlichen Kompetenzen, Pädagoginnen und Pädagogen nicht durch automatisierte Computersysteme ersetzt werden können. ..

  • Kostenlose (!) Start-Urkunden: Durch sie werden bereits in der Volksschule, aber auch in der Sekundarstufe I, Computerbasiskompetenzen ausgezeichnet und dokumentiert.
  • Innere Differenzierung: Den Vorkenntnissen entsprechend können jederzeit Zertifikate in unterschiedlichen Schwierigkeitslevel erworben werden. Dadurch ist es möglich begabte SchülerInnen zu fördern, bzw. bereits vorhandene Kompetenzen zu vertiefen.
  • Keine Pflichtmodule: Es wird jede bestandene Prüfung durch ein eigenes Zertifikat ausgezeichnet. Sie können daher bedarfsorientiert aus den Bausteinen wählen.
  • Kompetenzorientiert: Da jede Kompetenz eigens zertifiziert wird, können Ihre SchülerInnen ihre Kenntnisse mittels Zertifikaten sofort belegen (z.B. für ihre nächste Praktikumsbewerbung).
  • Sozial orientiert: Sollten SchülerInnen z.B. vorzeitig ihre Ausbildung abbrechen, sind bereits bestandene Prüfungen nicht verloren, sondern zertifiziert und können auch noch nach Jahren ergänzt werden.
  • Praxisorientiert: Die manuelle Beurteilung gewährleistet, dass Prüfungsinhalt und ‑fragen durch die Praxis bestimmt werden (Stichwort: aktives Wissen durch selbständiges Antworten statt Kreuzerltests).
  • Zeiteffizient: Durch die bedarfsorientierte Auswahl der Bausteine können Sie die Zeitressourcen für praxisorientierte Vertiefung und Festigung der Kompetenzen einsetzen.
  • Skalierbar: Die für Zertifikatsprüfungen einmalig zu erwerbende C3card (dzt. für SchülerInnen € 30,00) gilt zeitlich unbegrenzt und für sämtliche Bausteine. C3c-Zertifikate können laufend während der Schulzeit und auch später im Beruf nach Bedarf ergänzt werden. (Für Start-Urkunden wird KEINE C3card benötigt.)
  • Aktuell: Das C3c-Baustein-Prinzip und die manuelle Beurteilung gewährleisten, dass technische Entwicklungen sofort berücksichtigt werden können.
  • Softwareunabhängig: C3c-Zertifkate können derzeit mittels MS-Office, OpenOffice und LibreOffice erworben werden. " (Quelle: schule.c3c.at)

Wie können Schulen am C3c-Programm teilnehmen?

Um Zertifikatsprüfungen am eigenen Standort durchführen zu können, müssen sich Schulen einmalig als C3c‑Competence-Center autorisieren lassen und einen vor Ort zuständigen C3c-Koordinator benennen. Zertifikatsprüfungen werden von externen Prüfer/innen durchgeführt. Um die reibungslose Organisation und Kommunikation zu gewährleisten ist die Kooperation zwischen Schulen und PrüferInnen ausdrücklich erwünscht.

Was kostet die C3c-Akkreditierung?

Die Akkreditierung als C3c-Competence-Center ist für Schulen mit keinen Kosten verbunden.

Es sieht ganz danach aus als ob der Verein ECDL an Schulen Konkurrenz bekommen würde. Und dann bleibt noch die Frage, inwieweit Zertifikate dieser Initiative tatsächlich allgemein anerkannt und geachtet werden. Denn schon die Anerkennung des ECDL-Führerscheins benötigte etwas Zeit.

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Bildquelle: 
schule.c3c.at

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