Burschenschaft Marko-Germania Pinkafeld

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1994 wurde die Burschenschaft Marko-Germania zu Pinkafeld gegründet - vielen deshalb bekannt, weil Ex-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer häufig mit eben dieser Burschenschaft in Verbindung gebracht wird. Doch was ist dran an angeblicher Fremdenfeindlichkeit und Deutschtümelei? Ein genauer Blick auf die burgenländische Burschenschaft gibt Auskunft!

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) hat nach zahlreichen Medienanfragen folgende Einschätzung zur Verfügung gestellt:

 Diese Einschätzung stützt sich zum einen auf die aktuelle Selbstbeschreibung der Verbindung im Rahmen des Internetauftritts der Gemeinde Pinkafeld sowie (wortident) auf Facebook, zum anderen auf eine Festschrift der Marko-Germanen aus deren Gründungsjahr 1994, die der "Vorstellung und Selbstdarstellung des Bundes" diente (Marko-Germania 1994, S. 11)

Die Szene der burgenländischen Burschenschaften ist überschaubar: es existieren derer lediglich zwei. Neben der Markomannia zu Eisenstadt gibt es die Marko-Germania, zu der Verkehrsminister Norbert Hofer gehört.

Gegründet wurde die pennale Burschenschaft Marko-Germania zu Pinkafeld vom Pinkafelder HTL-Lehrer und damaligen FPÖ-Gemeinderat Rudolf Jauschowetz. 

Marko-Germania bekennt sich demnach zur "deutschen Kulturgemeinschaft" ohne "Berührungsängste mit dem Begriff "deutsch" zu kennen". Wahlspruch ist das burschenschaftliche "Ehre, Freiheit, Vaterland". Das Bekenntnis zur österreichischen Eigenstaatlichkeit findet sich ebenso in der Festschrift wie der Widerstand gegen Überfremdung.

Die Burschenschaft verfügt über keine eigene Website und tritt auf Facebook als geschlossenen Gruppe auf.

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