Burschenschaft Germania

Rabenturm
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:WrNeustadt_Stadtmauer_Rabenturm_01.JPG#/media/File:WrNeustadt_Stadtmauer_Rabenturm_01.JPG

Seit der Liederbuchaffäre rund um Udo Landbauer ist die Burschenschaft Germania vielen Österreicher_innen bekannt. Landbauer hat in Niederösterreich einen Wahlkampf mit markigen Sprüchen ("Moslem-Mami-Mikl" oder "Multi-Kulti-Wahnsinn") geführt ehe er wegen dem Bekanntwerden antisemitischer Lieder im Gesangsbuch der Burschenschaft alle seinen Funktionen niederlegen und die Mitgliedschaft bei der FPÖ ruhend stellen musste.  

Als Verbindungshaus dient der 1917 gegründeten und 70 Mitglieder zählende Burschenschaft ein aus dem 13. Jahrhundert stammender Wehrturm, der sogenannte Rabenturm, in Wiener Neustadt, Der dreistöckige Rabenturm war einer von fünf Zwischentürmen an der Westmauer der Stadt.

Das Band der Germania hat die Farben Blau, Rot und Gold mit goldener Perkussion. Als Kopfbedeckung wird ein weinroter Deckel aus Samt getragen. Laut DÖW sind vor allem Schüler des Militärrealgymnasiums und der Militärakademie Mitglieder der Burschenschaft.

Aktuell wird auf der Website der Germania zu Wiener Neustadt deutlich darauf verwiesen, dass man sich von NS-Liedertexten distanziert und Diskriminierung von Religionen ablehnt. Trotzdem wurde die Burschenschaft vom Pennälerring (ÖPR) wegen Antisemitismus und Rassismus ausgeschlossen.

Ihr Motto ist "Ehre, Freiheit, Vaterland". Außerdem gibt die Website einen fundierten Überblick über die Geschichte der Korporationen.

Nun sind die Gerichte am Zug.

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