Ausgesuchte Studien zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Bildquelle: https://pixabay.com/de/smartphone-iphone-apple-sprung-2493419/

Vorlieben verändern sich - bei Jugendlichen passiert dieser Prozess oftmals rasend schnell. Dies gilt auch für die Relevanz von Social Media Plattformen. Die ersten Ergebnisse der JIM-Studie 2017, die am 30. November vorgestellt wird, sind bereits bekannt und verdeutlichen diesen Prozess.

94% der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren tauschten sich 2017 über WhatsApp aus. Der 2009 gegründete Instant Messagingdienst, seit 2014 Teil der Facebook Inc., hat zwar im Vergleich zu 2016 einen Prozentpunkt verloren, ist aber immer noch klarer Spitzenreiter. Die Verbindung der kostenlosen Kommunikation und dem Versenden von Fotos und Videos dürften das Geheimnis hinter dem Erfolg sein.

An zweiter Stelle lag Instagram mit 57% Reichweite. 2016 erreichte das Unternehmen, das ebenfalls zu Facebook Inc. gehört, 51%. 

Das größte soziale Netzwerk Facebok hat hingegen seine Vorreiterstellung eingebüßt. Nur 25% kommunizieren über dieses Netzwerk. Waren es im Jahre 2016 noch 43% und im Jahre 2015 noch 51%, hat Facebook vor allem für jüngere Nutzer kaum noch Bedeutung.

Spannend ist auch, dass im Vergleich zu 2007, als 72% der Internet-Nutzer angeben haben einen Messagingdienst (vor allem ICQ, Mcrosoft MSN oder den Windows Live Messenger) zu verwenden, die Zahl der Nutzer  stark gestiegen ist.  

Die heuer erstmals erschienene Kinder-Medien-Studie, die von sechs unterschiedlichen Verlagen herausgegeben wurde, hat erfreulicherweise  ergeben, dass neben den digitalen Inhalten das klassische Lesen nach wie vor attraktiv ist. Immerhin 61% der Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren schauen mehrmals die Woche in Bücher. Damit liegt das klassische Lesen gleichauf mit Internet- und Appnutzung. 

Die Parameter rund um Kinder und Jugend in der digitalen Welt hat bitcom erhoben. Die Erkenntnis, dass ein Smartphone ein Alleskönner ist, das für Telefonie, für Mails, Streaming- und Messagingdienste oder für die Internetnutzung, aber auch als Kamera, Wecker oder Kalender genutzt wird, erstaunt nicht. 

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