Ausbildung bis 18 - eine Initiative der Bundesregierung

Bildquelle: Logo der Koordinationsstelle/amg-tirol.at

Für alle Jugendlichen, deren Schulpflicht mit Ende des aktuellen Schuljahrs ausläuft, gilt die Ausbildungspflicht bis zum 18. Geburtstag. Die Bundesregierung will mit der 2016 erfolgten Gesetzesänderung Zukunft schaffen für jene jungen Menschen, die ohne diese Entwicklung nur die Pflichtschule abgeschlossen hätten und so ein erhöhtes Risiko haben von Arbeitslosigkeit bedroht zu sein.

Ausbildungspflicht § 4. (1) Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Jugendliche, die die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben, bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres einer Bildungs- oder Ausbildungsmaßnahme oder einer auf diese vorbereitenden Maßnahme nachgehen. Die Ausbildungspflicht endet vor Vollendung des 18. Lebensjahres, wenn nach Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht eine mindestens zweijährige (berufsbildende) mittlere Schule, eine Lehrausbildung nach dem BAG oder nach dem LFBAG, eine gesundheitsberufliche Ausbildung von mindestens 2500 Stunden nach gesundheitsrechtlichen Vorschriften oder eine Teilqualifizierung gemäß § 8b Abs. 2 (auch in Verbindung mit § 8c) BAG oder gemäß § 11b LFBAG erfolgreich abgeschlossen wurde

Die Aufgabe der Schule ist es Schüler_innen zu unterstützen und das Bewusstsein zu stärken, dass Aus- und Weiterbildung der Schlüssel zu einer (finanziell) gesicherten Zukunft sind. Ab dem 1.7.2017 gibt es daher für Bundesschulen eine Meldpflicht, die für Pflichtschulen ab 1.7.2018 gilt. Weiters besteht die Pflicht der Erziehungsberechtigten, das Nichtabsolvieren einer Ausbildung an die zuständige Koordinierungsstelle (KOST) zu melden, wo mit dem Betroffenen/ der Betroffenen ein Perspektivenplan entworfen wird.

Die Datenmeldung (viermal jährlich: Februar, April, Juni, Oktober) der Schüler_innen erfolgt automatisch über ein Schülerverwaltungsprogramm bzw. eine dafür zur Verfügung gestellte Schnittstelle.

Das Potenzial an jungen Menschen kann den drohenden Facharbeitermangel mildern und soll Schulabbrüche verhindern helfen. Die Website richtet sich an Eltern, Jugendliche, Betriebe, Schulen und Organisationen.

Sie ist in zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden verfasst und kann so leicht  verstanden werden.

Bei Fragen kann man sich gern an Mag. Yvonne Fall-Wehinger oder an Julia Hofer, MSc vom amg-tirol wenden.

Weiterführende Links:

amg-tirol Koordinationsstelle Übergang Schule- Beruf

www.ausbildungbis18.at

Forschungsnetzwerk/ Sozialministerium: Gründe für die Ausbildungspflicht

Bildquelle: 
Logo der Koordinationsstelle/amg-tirol.at
AnhangGröße
AusBildungbis18.pdf482.2 KB

Suchen