Arbeitslos - was nun?

Arbeitslosigkeit in der Zwisachenkriegszeit
Bildquelle: Wikimedia Commons / http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-B0527-0001-772,_Berlin,_Friseur-Salon,_Angebot_f%C3%BCr_Arbeitslose.jpg; Bundesarchiv, Bild 183-B0527-0001-772 / CC-BY-SA

Die letzte Finanzkrise hat 13 Millionen Jobs vernichtet. Wie viele Arbeitsstellen wird die kommende Krise zerstören? Haben wir uns an die 2/3 - Gesellschaft (ein Schlagwort der 90-iger Jahre) längst gewöhnt? Ist es wirklich so - wie uns manche Politiker und Medien ständig glauben machen wollen - dass wirklich jeder Arbeit finden kann wenn er Arbeit finden will? Sind Konzepte wie 1-Euro-Jobs der Hartz IV- Ideen wirklich die richtige Antwort auf steigende Arbeitslosigkeit in allen Industrieländern? Sollen unsere Gesellschaften sich wieder auf jene Niedriglöhne und Arbeitsbedingungen einlassen, wie sie zur Zeit in den Billiglohnländern wie China und Indien angeboten werden - zurück in den Kapitalismus des 19. Jahrhunderts? Andererseits werden Gewinne aus Vermögen - und auch aus virtuellem Kapital - immer höher. Die Börsen und ihre finanziellen Risikogeschäfte boomen. Wie kann etwas Gerechtigkeit in jene ungleichen Verteilung an Volksvermögen gebracht werden? Warum zahlen Lohnempfänger den Löwenanteil an Steuern? Wer zahlt, wenn eben diese Lohnarbeit immer seltener wird? Kennt sich hier überhaupt noch jemand aus?

"Arbeitslosigkeit und Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Viele Menschen verlieren aufgrund von Krankheit ihren Arbeitsplatz - und ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich meist, weil sie arbeitslos sind. Arbeitslose Frauen sind durchschnittlich 23,8 Tage im Jahr krank, arbeitslose Männer 21,5 Tage. Erwerbstätige hingegen kommen auf 8,7 Tage. Diese Zahlen präsentierte kürzlich Gudrun Biffl, Arbeitsmarktexpertin des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), im Rahmen einer Tagung der Caritas zum Thema "Krankheit macht arbeitslos. Arbeitslosigkeit macht krank" in Graz. Die Daten basieren auf Haushaltsbefragungen des Statistischen Zentralamtes. ..." (Quelle: www.wienerzeitung.at)

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