Im Westen der eigentlichen
Wohnburg
erstreckt sich eine von hohen Mauern eingesäumte ca. 50 lange
Vorburg mit mehreren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Grundsätzlich
ist der romanische Charakter noch erhalten. Der Bergfried im Osten
ragt nur wenig über die Wohnbauten hervor. Vor allem der Schutz
gegen Osten war wichtig, denn von dort drohten die Bayern. Die Süd-
und Nordseite waren vom Inn geschützt.
Zu
den Sehenswürdigkeiten der Burg zählen eine Uhr über
dem inneren Tor, die gewölbte Küche mit der alten Einrichtung,
die Kapelle, der Wehrgang und ein barockes Schlosstheater. Da Lichtwehr
Sitz eines Richters war, ist noch die Gerichtsstube erhalten. Durch
die Zugehörigkeit Lichtwerts zur Pfarre und Gemeinde Münster
stellt die Kapelle, die im 18. Jh. mit Rokoko-Stukkaturen geschmückt
wurde, die östlichste Niederlassung der Diözese Innsbruck
dar.